Falls Sie Probleme mit der Darstellung haben sollten, klicken Sie bitte hier.
 
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Per Mail versenden
 
amin.ead.de
 
 
Newsletter des Arbeitskreis Migration und Integration
 
05. Oktober 2022
 
 
 
 
(Wieder) ein Krieg in Europa und Menschen, die Zuflucht suchen …
 
Liebe Freunde der Menschen, die flüchten vor Krieg, Hunger, Naturkatastrophen; aus Afghanistan, dem Iran oder jetzt aus dem östlichen Europa, aus der Ukraine.
Etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung dort sind bereits unfreiwillig in Bewegung: in der Ukraine, in die westlichen Anrainerstaaten, die Hunderttausende aufnehmen und die wachsende Anzahl derer, die in die Staaten Westeuropas kommen - aktuell bereits eine Viertelmillion in Deutschland.

Keine Zeit, sich im Frieden auszuruhen, der schlagartig auch in unserer Reichweite fragil geworden ist. Keine Zeit, sich zu 100% von COVID zu regenerieren, die nächste Mutation könnte überall - gloabal - aufpoppen. Keine Zeit, erst zu Ende zu bringen, was wir mit den Geflüchteten seit 2014/15 begonnen haben.

In all dem sind wir in Bewegung, sind wir herausgefordert.
Und wir sind für die fliehenden Menschen in und aus der Ukraine da: mit Hilfsgütern, die an die Grenze und ins Land gebracht werden, mit Mitfahrangeboten zu Zufluchtsorten, mit Begegnung, Freundschaft und Trost.
Es ist überwältigend! Ich wünsche uns den "langen Atem", das Durchhaltevermögen für die lange Strecke.

Mit diesem Newsletter und auf unserer Internetseite möchten wir Impulse geben, auf Hilfsmittel und Material hinweisen und zur Verfügung stellen, die uns in unserem Engagement unterstützen.
Herzlichst,

 
 
 
 
 
 
 
Herbert Putz

Referent für Migration und Integration

Besuchen Sie regelmäßig unsere Internetseite:

 
 
 
 

 
Auf Ukrainisch kommunizieren ohne Ukrainisch zu können?
 
Das ist möglich, dank Übersetzungs-Apps!
 
Einer der bekanntesten Übersetzungs-Apps ist der „Google Übersetzer“. Hier kann man unter vielen verschiedenen Sprachen wählen, darunter Deutsch, Englisch, Russisch und auch Ukrainisch. Das funktioniert auch ohne Internetverbindung, wenn man die jeweilige Sprache zuvor auf das Handy heruntergeladen hat.
Die online-Variante liefert zwar teilweise bessere Übersetzungsergebnisse, aber für einen ersten Willkommensgruß reicht auch die offline-Version aus.
 
Dabei können nicht nur eingegebene Texte, sondern auch eigene Spracheingaben, Fotos, per Kamera oder die eigene Handschrift in andere Sprachen übersetzt werden. Im Konversationsmodus erkennt die App automatisch, welche Sprache gerade gesprochen wird. So wird es möglich, sich mit einer anderen Person zu unterhalten, auch wenn man keine gemeinsame Sprache hat.
 
Die „Google Übersetzer“-App ist kostenlos sowohl im App Store (Apple) als auch bei Google Play erhältlich.
 
 
 
 
Informationen für Menschen aus der Ukraine zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland
Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Deutsch - Russisch - Ukrainisch
 
 
Die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Einreise (FAQ) und Aufenthalt entsprechen den Erkenntnissen des Bundesamtes zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Bei Vorliegen neuer gesicherter Erkenntnisse werden die FAQ angepasst.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eine Kalender-Verteilaktion mit vielen Höhepunkten
 
Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg, um in Dönerständen an verschiedenen Orten zum ersten Mal türkische Abreißkalender anzubieten. Die meisten Standmitarbeiter waren überrascht, dass ich ihnen einen zweisprachigen „Takvim“ schenken wollte. …

 
> weiterlesen
 
 
EAD-Stellungnahme zur Situation in der Ukraine
 
Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34,15)

 
> weiterlesen
 
 
Gemeinden anderer Herkunft
 
„Wie können wir den Leib Christi in unserer Stadt leben und Gemeinden anderer Herkunft in unsere Gemeinschaft einbeziehen“, so fragte ich kürzlich den Leiter unserer örtlichen Evangelischen Allianz. …

 
> weiterlesen
 
 
 
 
 
Trotz Krise geht es weiter - Eine geistliche Überlebenshilfe
 
Steht Ihre Welt Kopf? Ein paar grundlegende Prinzipien können Ihnen helfen, wieder Boden unter die Füße zu bekommen:

• Achten Sie gut auf Ihren Körper, z. B. durch eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung. Wenn Sie Probleme haben, zu schlafen, können mehr Bewegung und körperliche Arbeit helfen, Stress abzubauen und besser zu schlafen.

• Sofern es möglich ist, bleiben Sie mit anderen in Kontakt, auch wenn Sie eigentlich lieber alleine wären. Isolation verlangsamt den Heilungsprozess.

• Bitten Sie um Hilfe, wo es nötig ist, und akzeptieren Sie die Hilfe, die Ihnen angeboten wird.

• Führen Sie, wo möglich, gewohnte Routinen wieder ein, vor allem für Kinder. Routinen reduzieren das gefühlte Chaos, das die Krise verursacht hat.

• Nehmen Sie sich kleine Projekte und Aufgaben vor und ziehen sie diese durch. So entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Ordnung.

• Treffen Sie, wenn irgend möglich, keine weitreichenden Entscheidungen. Achten Sie darauf, dass Ihr Konsum von Alkohol, Schlaftabletten oder anderen beruhigenden Mitteln nicht höher ist als gewöhnlich.
Auszug aus "Trotz Krise geht es weiter", © 2020 American Bible Society

Als PDF kostenlos verfügbar - auch in Ukrainisch und Russisch - auf der AMIN-Internetseite oder direkt bei Wycliff Deutschland!
Gedruckte Versionen können über das Online-Formular bei Wycliff Deutschland bestellt werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weitere Materialien und Hinweise zu Traumata und zur traumasensiblen Begleitung sind auf der AMIN-Internetseite zu finden!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Hoffnungseinsatz in der Ukraine
 
Humanitärer Einsatz und praktische Hilfe für die Menschen aus der Ukraine

 
> weiterlesen
 
 
 
 
AMIN-Regionalkonferenzen 2022 finden wieder - wenn möglich - in Präsenz statt
 
 
 
 
 
 

 
Christen werden auf "Deutschland-Begleiter.de" für Ukraine-Flüchtlinge sichtbar
 
Rund 400 Gemeinden und Initiativen sind bereits auf Deutschland-Begleiter.de mit ihren Angeboten für Geflüchtete eingetragen.
Mit Ukrainisch und Russisch kann man jetzt unter 12 Sprachen auswählen.
Gemeinden und Initiativen können ab sofort auf Deutschland-Begleiter.de ihre Angebote für Geflüchtete des Ukraine-Krieges schnell und unkompliziert eintragen. So werden sie auf der interaktiven Deutschland-Karte sichtbar. Der Fokus in den Sprachen Ukrainisch und Russisch liegt dabei auf den aktuell dringendsten Angeboten: Generelle Hilfe, Vermittlung von Wohnung und Arbeit und christliche Gemeinschaft.
Über die Landingpage Deutschland-Begleiter.de/Ukraine können sich interessierte Christen und Gemeinden mit wenigen Klicks informieren, registrieren und ihre Angebote eintragen.
Kostenlos bestellbare „Trost-Karten“ weisen auch in Ukrainisch und Russisch auf Jesus hin: 
Damit die Information über diese Möglichkeiten möglichst schnell verbreitet wird, gibt es Statusbilder zum Herunterladen und Teilen in sozialen Medien.
 
 
 
 
 
 
 
30 Jahre Gebet wirkten Segen in der islamischen Welt
 
Die Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ findet zum 30. Mal statt

 
> weiterlesen
 
 
Strähler: "Einfach und komplex - Konversionsprozesse und ihre Beurteilung"
 
Vorsitzender des AK Islam bringt Studie zur Bewertung von Konversionen als Asylgrund heraus

 
> weiterlesen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Brauchen wir einen "Integrations-Kongress 2023"?
 
Leider ist unser Motivations-Tag „mit1ander interkulturell“ am 5.2. dieses Jahres mangels Anmeldungen ausgefallen. (siehe Video auf YouTube)
 
Wir haben uns im Vorbereitungskreis und hausintern auf dem Schönblick sowie mit einigen Insidern beraten, ob 2023 der „Kairos“ für den Kongress gekommen ist?  Hierzu brauchen wir sehr dringend Ihre / Eure Rückmeldung.
 
Wir stellen fest, dass durch Corona und die Rückgänge bei den Asylsuchenden und Geflüchteten in vielen Gemeinden eine Menge liegen geblieben ist oder auf „Sparflamme“ gekocht wurde. Vielerorts ist man dabei, diverse Gruppen und Kreise neu zu reaktivieren und sich wieder in die „Normalität“ bzw. auf die neue Wirklichkeit einzustellen.
 
Nicht wenige Initiativen für Geflüchtete in den Gemeinden vor Ort existieren nicht mehr, bzw. werden auf persönliche Kontakte und Beziehungen reduziert – was ja auch einen großen Wert darstellt.
Jetzt aber fliehen viele Ukrainer vor dem Krieg in ihrem Land, wir rätseln, wie lange sie bleiben werden.
 
Auf diesem Hintergrund kam die Idee auf, den Kongress in 2023 als Delegierten-Kongress auszurichten. Delegierten-Kongress würde bedeuten, dass alle Kooperationspartner eine Anzahl von Delegierten schon jetzt benennen würden. Wir hoffen, mit der beigefügten Umfrage dazu den konkreten Bedarf für einen Kongress in 2023 zu klären. Damit würden wir als Kongressveranstalter eine Planungssicherheit erhalten.
 
Wir bitten Sie / Euch, den beigefügten Fragebogen ausgefüllt bis zum 30. März 2022 per Mail an AMIN zurückzusenden.
Hier der Link zu unserem Fragebogen: Umfrage Kongress 2023 
 
 

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Spendenkonto:
Evangelische Allianz in Deutschland (EAD)
IBAN: DE87520604100000416800
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Kreditgenossenschaft
Verwendungszweck: “AMIN“

Für die Abmeldung vom Newsletter, klicken Sie bitte hier: Abmelden .