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Newsletter des Arbeitskreis Migration und Integration
 
11. November 2025
 
 
 
 
Liebe Freunde,
 
"Ehrt alle Menschen, liebt die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern, fürchtet Gott, ehrt den Kaiser!" (1. Petrus 2,17)
 
Die „Stadtbild“-Aussage unseres Bundeskanzlers führt derzeit zu einer großen Debatte in Politik und Gesellschaft. Sie beschreibt die gefühlte Unsicherheit, die Menschen real empfinden. Man kann es nicht wegdiskutieren, dass wir hier ein Problem haben: Leerstand von Geschäften in Innenstädten, Müll auf der Straße, Frauen fühlen sich nachts im Bahnhofsviertel unsicher. Daher stehen Staat und Politik in der Verantwortung Lösungen zu finden.
 
Ich selbst bin weder Staatsmann noch Politiker, aber ich habe wie alle Christen den Auftrag für die Personen in verantwortlicher Stellung zu beten. Leider machen Christen sich mit dem Rest der Gesellschaft eher daran, die Regierenden zu kritisieren, ja zu verunglimpfen. Dabei sagt Gott uns in seinem Wort, dass wir sie „ehren“ sollen.
 
„Ehrt alle Menschen!“ sagt Petrus zuerst.
Der Begriff der Ehre ist bei uns in Deutschland eher in Verruf geraten. Jesus hat den ehrsüchtigen Pharisäern Paroli geboten, aber den geschmähten Sündern hat er die Hand gereicht und ihren damit Ehre erwiesen. In meinem Leben in China habe ich gelernt, was es heißt anderen „Gesicht zu geben“. In unserer Sprache kennen wir nur den Ausdruck, das „Gesicht zu verlieren“. Jon Opprecht schreibt in seinem Buch mit dem Titel „Ehrt, wem (keine) Ehre gebührt“ treffend: „Ehre geht in alle Richtungen. Egal, wer die Menschen sind, woher sie kommen, wie sie aussehen, was sie mit sich bringen, wie arm oder reich, wie sympathisch oder nervig sie sind – ja, sogar wie gut oder böse sie auf dich  wirken oder was sie im Schild führen. Entgegen allen Vorstellungen sagt der Gott der Bibel: "Packe die Gelegenheit, Menschen zu ehren.“
 
Wenn wir das tun, kehrt Frieden in unsere christliche Gemeinschaft ein, und so leisten wir unseren besten Beitrag in einer Gesellschaft, wo es an der Tagesordnung ist, einander zu verunglimpfen und zu schmähen.
 
 
 
 
Ihr / euer  Fred Eick
Forum aktiv. miteinander.interkulturell (AMIN)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
28.-29. November: Burn the Ships
Entdeckungsreise für den Bau interkultureller christlicher Communities
 
Alte Sicherheiten loslassen, Neues wagen.
Workshop mit Szu-Chin Chen, Tianji Ma und Fred Eick
 
 

 
 
 
 
Team aus Taiwan in Deutschland
 
Update zum Kurzeinsatz von taiwanischen Studierenden: wir blicken auf ihre Sommerreise zurück. Sechs Theologiestudierende aus Taiwan verbrachten sieben Wochen in Deutschland – nicht zum Sightseeing, sondern um Mission praktisch zu erleben. Von Hessen aus unterstützten sie Geflüchtete im Café Hope Gießen und in Karlsruhe, tauschten sich mit Studierenden an der Freien Theologischen Hochschule aus und besuchten prägende Orte wie Wartburg, Wittenberg und Buchenwald. Begegnungen mit Gemeinden, ein innovatives Kirchenmodell in Brandenburg und Mitarbeit bei Jugend- und Sportprojekten prägten ihren Einsatz. Der Aufenthalt, in Taiwan als Praktikum anerkannt, vermittelte wertvolle Impulse für den Umgang mit Migranten. Ihr Einsatz zeigt: Mission ist heute ein Lernweg „von überall nach überall“.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
9 Thesen für interkulturelle Gemeinschaft in Deutschland
 
Forum aktiv.miteinander.interkulturell (AMIN): Vielfalt in versöhnter Einheit leben

 
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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen 2025
 
Christen aus mehr als 100 Ländern beten für verfolgte Glaubensgeschwister

 
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Würde statt Verachtung
 
Ehre, Respekt und Würde bedeuten im Prinzip das Gleiche. Unsere Veröffentlichungen von AMIN zeigen, wie das praktisch aussieht.
  • Liebe statt Abneigung (10 Impulse)
    Dieses Kartenset mit 10 kurzen Schlagwörtern in Gegensätzen mit kurzen Statements dazu eignet sich für die Verbreitung über soziale Medien, E-Mail usw.
  • Zwölf Thesen zu Migration und Asyl
    Diese offizielle Stellungnahme ist ein einseitiges Dokument, das Bezug auf die politische und gesellschaftliche Lage nimmt, und eine Antwort von Seiten des Forums AMIN gibt.
  • Video zur Debattenkultur und Suche nach Wahrheit
    Nutzen Sie dieses Video gerne zur Verbreitung über soziale Medien. Es darf gerne viral gehen.
Sie finden diese Materialien auch auf der Seite der evangelischen Allianz in Deutschland.
 
 

 
 
 
 
30 Tage Gebet für die islam. Welt - 2026
Jetzt die Hefte vorbestellen!
 
Das Projekt „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ ermöglicht es Jahr für Jahr, dass tausende Christen während des islamischen Fastenmonats für Muslime weltweit beten und sich zu fremden Kulturen informieren. Damit das Gebetsheft und viele weitere Materialien auch 2026 wieder möglichst viele Menschen erreichen und zum Gebet motivieren, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Bitte ermöglichen Sie mit Ihrer Spende die Verbreitung des Gebetsheftes und helfen Sie mit, dass das Projekt weiter wächst – herzlichen Dank! Spendenmöglichkeit hier,
 
 

 
 
 
 
 
 
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